Der wohl beeindruckendste und gleichzeitig gefährlichste Feuertrick ist das Feuerspucken. Dazu wird ein spezielles Spuckmittel verwendet. Mehrere Meter lange Flammen über lange Zeit gehalten waren die Spezialität von Thamus.
Leider gibt es nur Formen des Feuerspuckens, die bleibende gesundheitliche Schäden hinterlassen.

 

Anders als der Name suggeriert, werden die Keulen nicht jongliert, sondern zwischen den Fingern gedreht. Der Spieler bleibt auf seiner Position stehen, und die Keulen wirbeln um seinen Körper herum. Sowohl schnelle, als auch langsame Bewegungen sind möglich, die Keulen können auch ganz angehalten werden. Dadurch entsteht ein abwechslungsreiches Spiel.

 

Der Feuerstock ermöglicht dem Spieler ein großes Maß an Beweglichkeit. Tänzerische Choreographien und eine Vielfalt von Figuren können gut kombiniert werden. Durch die Drehung des Handgelenkes werden hohe Geschwindigkeiten erreicht, wodurch ein faszinierender Feuerwirbel entsteht. Besonders beeindruckend ist das Spiel mit zwei Stöcken: Vier Flammen die durch die Luft zischen.

 

 

 

F. G.
F. G.
H. K.

Der Feuerstock ist leicht selber herzustellen. Einfach im Baumarkt ein 18 mm starkes Alurohr besorgen, auf ca 120 cm zuschneiden (unsere bevorzugte Größe), auf beiden Seiten mit einem Holzpropfen versehen und dann das Fackelband mittels einer starken Schraube und Unterlegscheibe befestigen. Für den Griff empfiehlt sich Tennisband.

Die Feuerkeule ist ähnlich einfach herzustellen wie der Feuerstock. Lediglich eine schmalere Stange ist erforderlich. Die Länge beträgt zwischen 35 und 40 cm (nach eigenem Belieben). An das untere Ende kommen sogenannte Swingknops . Die bekommt man im

Zirkusfachhandel. Wer diese Kunst erlernen, Keulen selber herstellen oder kaufen möchte, kann dazu die “kleine Zirkusschule” kontaktieren. (schaut mal unter Links).

Hier seht ihr wie das Fackelband gewickelt wird. Es empfiehlt sich, unbedingt eines mit Drahtverwebung zu nehmen. Das erhöht die Lebensdauer beträchtlich.

Für das Feuerspucken benötigt man sehr viel Training. Vor allem, um tatsächlich alle Sicherheitsmaßnahmen zu beachten. Trotzdem sollte jedem klar sein, dass Feuerspucken - egal ob mit hochgereinigtem Petroleum oder Bärlappsporen - immer dauerhafte Schäden in der Lunge hinterlässt. Denn alles, was fein zerstäubt werden kann, damit es brennt, wandert hinter das Zäpchen in die Lunge und kann nicht mehr ausgeschieden werden. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Zirkuspädagogik empfiehlt, das Feuerspucken auf keinen Fall Kindern oder Jugendlichen beizubringen. Mittlerweile kann man das Feuerspuckmittel nur noch in wenigen Geschäften bekommen. Unserer Meinung nach zu Recht. Auch Thamus leidet unter dem jahrelangen Feuerspucken. Wir kennen natürlich die Faszination großer Flammen. Die können wir aber auch anders in die Feuershow einbauen.

Das Feuerschlucken gehört zu den klassischen Gauklerkünsten. Der Künstler führt die Flamme langsam an den Mund heran, läßt sie sekundenlang aus dem Mund lodern und löscht sie anschließend.

 

Auch hier beschreiben wir die Technik dieser Kunstfertigkeit nicht, da sie wie alle Feuerkünste nur unter professioneller Anleitung erlernt werden sollte. Für das Feuerschlucken wird ebenfalls eine Spezielflüssigkeit verwendet.